U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-3, Gnadengesuch Erich Schüttauf (handschriftlich), S. 6202-6221
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-3, Gnadengesuch Erich Schüttauf (handschriftlich), S. 6202-6221
ReferenceDMP.000-50-5-3.6202
Content descriptionSeite: 6202-6221, Schüttauf bittet um Überprüfung seines Falles und schießt sich zu Beginn auf das Gericht ein. Wie im Pohl-Prozess in Nürnberg festgestellt worden sei, könne es keine Anklage wegen Verschwörung oder gemeinsamen Planes geben, außerdem seien seine Rechte als Angeklagter mißachtet worden. Denn es sei zu wenig Zeit gewesen, er habe die genauen Anschuldigungen nicht gekannt, sei mehrfach unterbrochen worden während seiner Aussagen und seine angeforderten Entlastungszeugen seien nicht vernommen worden. Danach geht Schüttauf auf die Aussagen der Belastungszeugen ein. Er versucht das zu widerlegen und erklärt nochmals, wie der genaue Ablauf in Gusen bei den WAchmannschaften war. Von seinen gewünschten Zeugen sei nur Josef Förster vernommen worden. Dieser sei Vorarbeiter (Kapo) in Floridsdorf gewesen und habe auf dem Fabriksgelände Hoffherr und Schranz für die AFA gearbeitet.
Persons keyword Erich Schüttauf
SubjectGnadengesuch, Dienstalltag, AFA, Falschaussage
LevelItem