U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-5, Trial Transkript, S. 6582-6597
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-5, Trial Transkript, S. 6582-6597
ReferenceDMP.000-50-5-5.6582
Content descriptionSeite: 6582-6597, Geza Matthias kam als Tschechoslowake zur SS nach Mauthausen, wo er zum Training war, danach kam er nach Oberilzmühle, wo er als Wache fungierte. Er hatte keinen Rang, war Sturmmann. Er weiß von der Flucht dreier Polen im August 1944, die ein Kapo meldete. Matthias selbst hatte da nicht Dienst. Dennoch musste er sich wie alle anderen an der Suche beteiligen. Werner sagte zu ihnen, sie sollen Halt schreien und falls das nichts nütze, sollten sie schießen. Auch eine Kompanie verwundeter Wehrmachtsangehöriger nahm an der Suche teil. Plötzlich habe er Schüsse gehört und von Pitscheneder gehört, dass alle drei Geflüchteten tot seien. Schmidt sagte ihm später, dass er einen erschossen habe, nachdem er nicht angehalten habe obwohl Schmidt dreimal Halt gerufen hat. Die anderen beiden habe ein Soldat der Wehrmacht erschossen namens Stein oder Steiner. Er weiß auch, dass Biermann der Sanitäter erschossen wurde. Werner befahl Matthias, Biermann zu beschatten, am Tag nach den Vorkommnissen mit Frau Drube. Rund um das Lager in Oberilmühle gab es keinen Zaun und keinen Stacheldraht, einige Häftlinge gingen allein zur Arbeit hinaus und wieder zurück ins Lager, ohne Wache.
Persons keyword Wilhelm (Willi) Werner, Geza Matthias, Bruno Schmidt, Stein, Steiner, Biermann, Hedwig Drube
SubjectDienstalltag, Ausbildung, Mord, Volksdeutsche, Wehrmacht
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