U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-8, Eidesstattliche Erklärung Willi Auerswald, S. 49646-49647
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-8, Eidesstattliche Erklärung Willi Auerswald, S. 49646-49647
SignaturDMP.000-50-5-8.49646
InhaltsbeschreibungSeite: 49646-49647, Der Angeklagte Willi Auerswald sagt aus er sei von Frühjahr 1942 bis November 1944 in Steyr gewesen. Unter Göcke sei er Rapportführer gewesen und habe auf dessen Befehl einem Häftling ein Seil gegeben. Als Heeß gekommen sei habe sich nichts geändert, Rapportführer Janson und OTTO hätten weiterhin geprügelt. Heeß habe oft Mißhandlungen befohlen. Die Arbeit in der Rüstungsfabrik sei beschwerlich gewesen, der Weg dorthin ebenfalls, die Nahrung war unzureichend. Pro Monat seien ungefähr 100 Häftlinge gestorben, 50 bis 100 seien zusätzlich nach Mauthausen gekommen pro Monat. Im Sommer 1943 gab es in Steyr eine Typhusepidemie. Es gab viele Fluchtversuche, er als Rapportführer musste die Arbeitsstätten inspizieren. Die Kapos haben oft andere Häftlinge mißhandelt, Heeß habe ihn oft übergangen und direkt mit Janson und OTTO gesprochen.
PersonenschlagwortGöcke, OTTO, Janson, Heess, Willi Auerswald
SchlagwortDienstbefehl, Steyr-Werke, Typhusepidemie, Flucht
LevelEinzelstück