U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-8, Eidesstattliche Erklärung Willi Auerswald, S. 49944-49948
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-8, Eidesstattliche Erklärung Willi Auerswald, S. 49944-49948
ReferenceDMP.000-50-5-8.49944
Content descriptionSeite: 49944-49948, Willi Auerswald berichtet von seiner Gefangenschaft, die am 5.5.1945 begonnen habe. Am 8.5.1945 sei er von US-Soldaten, so wie andere Mitgefangene, schwer verprügelt worden. Das war im Gefangenenlager Tittling gewesen. Außerdem wurde er seiner persönlichen Sachen beraubt. Danach sei er von Regensburg nach Auerbach gekommen, dort seien einige seiner Kameraden von Ungarn verprügelt worden. Seine Aussage über den Gnadenschuss habe er unter Druck von Kuntke (ehemaliger Häftling, Führer der Lagerpolizei) gemacht, zur Aussage gegen Heeß sei er von Dr. Leiss gepresst worden. Kuntke sei Angehöriger eine Bewährungstruppe gewesen und für den Tod von 40 jüdischen Häftlingen verantwortlich. Den Gnadenschuss haber er selbst und nicht der SS-Unterscharführer Musikant abgegeben.
Persons keywordWilli Auerswald, Otto Heeß, Musikant, Kuntke
SubjectHaftbedingungen, Lagerpolizei
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