U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-9, Trial Transkript, S. 7199-7215
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-9, Trial Transkript, S. 7199-7215
ReferenceDMP.000-50-5-9.7199
Content descriptionSeite: 7199-7215, Zuk war von Februar 1944 bis zur Befreiung in Ebensee als Häftling und er identifiziert bei Gericht den Blockführer Mathias Frindt, den Kommandoführer Lukan kennt er nicht mit Namen aber vom Sehen aus dem Steinbruch in Ebensee. Zuk war beim Malerkommando, das die Baracken grün ansprühte, da brachte Frindt gemeinsam mit Blockführer Kramer vier geflüchtete Russen ins Lager zurück und steckten zwei von ihnen in Fässer wo sie sie ertränkten, Zuk stand zehn Meter entfernt. Ein dritter Russe wurde ebenfalls ertränkt, in einem großen Wasserbassin. Der vierte Russe kam in ein Möbellager, Block 21 und Zuk sah ihn später dort - aufgehängt. Zuk selbst und die anderen Häftlinge litten unter Frindt weil er sie brutal verprügelte, auch Zuk selbst wurde verprügelt im Spätherbst 1944. Das passierte während eines Fußballspiels zwischen Polen und Deutschen, das die Polen gewannen. Zuk verletzte sich dabei am Arm und ging in seinen Block. Als Frindt kam, gab er ihm 25 Schläge weil er keine Meldung machte - Zuk konnte nicht Deutsch.
Persons keywordMathias Frindt, Josef Lukan, Kramer, Wladyslwa Zuk
SubjectMord, Infrastruktur, Freizeit, Misshandlung
LevelItem