U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-10, Trial Transkript, S. 21062-21073
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-10, Trial Transkript, S. 21062-21073
ReferenceDMP.000-50-5-10.21062
Content descriptionSeite: 21062-21073, Johann Kaminsky, Zeuge der Anklage, gibt u.a. an: Er sei von 6. Juni 1940 bis Februar 1943 als politischer Gefangener in Gusen I inhaftiert gewesen. Vaessen, so Kaminsky, sei Komapanieführer gewesen und er habe einmal gesehen, dass dieser im Oktober 1942 mit seinem Zug an einer Exekution von acht russischen Offizieren beteiligt gewesen sei (in der Nähe der Gaskammer, auf der Seite der Häftlingsküche). Bach, so Kaminsky, sei in Gusen I verantwortlich für die Vorräte gewesen - Wäsche, Toilletartikel usw. für die SS sowie für das Lager. Er habe selbst gesehen, dass Bach in dem Vorratsraum ("supply room") Häftlinge geschlagen habe, erklärt Kaminsky. Latzel habe er im Rahmen seiner Tätigkeit als Schreiber des Kommandoführers im Steinbruch Kastenhofen gesehen, wo dieser als Vorarbeiter eingesetzt gewesen war. (In diesem Zusammenhang erklärt Kaminsky auch, dass die Meldungen über Häftlinge durch die Zivilarbeiter oder durch Wolfram erstattet worden seien - auch Latzel - technische Aufsicht bei der Steinbearbeitung und der Erinnerung Kaminskys zufolge Zivilist - habe Meldungen gemacht.) Kaminsky wird zu den russischen Häftlingen befragt (wan gekommen, wann haben sie zu arbieten begonnen) und gibt hier u.a., eine große Anzahl an Russen im Steinbruch eingesetzt gewesen war und ein gewisser Scharführer oder Hauptscharführer Tandler für sie verantwortlich gewesen sei.
Persons keywordHeinz Martin Vaessen, Georg Karl Ferdinand Bach, Josef Latzel, Oskar Tandler, Johann Kaminsky, Wolfram
SubjectExekution, Zivilangestellte, Misshandlung, Steinbruch
LevelItem