U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-17, Trial Transkript, S. 8031-8039
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-17, Trial Transkript, S. 8031-8039
ReferenceDMP.000-50-5-17.8031
Content descriptionSeite: 8031-8039, Gerhart Helfmeier ist selbst in Dachau interniert, er wurde zur Wehrmacht 1940 eingezogen und kam im September 1944 zur Waffen-SS. Er war nie in einem KZ eingesetzt sehr wohl aber beim Evakuierungsmarsch von Mödling nach Mauthausen. Daher kennt er Barner aus Mödling-Hinterbrühl seit November 1944, wo dieser Kapo in der Fabrik war. Beim Marsch von 1. bis 4. April trug Barner eine SS-Uniform und hatte Handgranaten. Doch Barner habe nie jemanden getötet sagt Helfmeier. Helfmeier kennt auch Geisler aus Floridsdorf. Dieser sprach sehr viel und wie in Kind. Er mischt ein seinen Gesprächen alles durcheinander, wenn es Luftangriffe gab, machte sich Geisler in die Hose. Auch Ginters kennt Helfmeier aus Floridsdorf, er war ebenso am Evakuierungsmarsch, hat aber niemanden getötet. Helfmeier wird noch zu Hochwitz befragt, der ebenfalls in Floridsdorf war und der sich ruhig zu den Häftlingen verhalten habe. Helfmeier war bei der Luftwaffe, trug aber nachdem er zur SS gekommen war keine SS-Uniform. Helfmeier war beim Marsch der Verbindungsmann zwischen der ersten und zweiten Kolonne, die rund fünf bis sechs Kilometer auseinander waren und fuhr immer mit dem Rad hin und her. Er hat Schüsse gehört, das waren die bewaffneten Häftlinge, die auf Fasane schossen.
Persons keywordGerhart Helfmeier, Geisler, Ginters, Hochwitz, Waldemar Barner
SubjectEvakuierungsmärsche, SS-Uniform, Luftwaffe, Geisteszustand
LevelItem