U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-20, Trial Transkript, S. 8383-8389
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-20, Trial Transkript, S. 8383-8389
SignaturDMP.000-50-5-20.8383
InhaltsbeschreibungSeite: 8383-8389, Die Verteidigung befragt den Häftling Johann Weber, der ab Mai 1938 bis Mai 1945 in KZ war - zwischen 21. März 1939 und Jänner 1943 im KZ Mauthausen, wo er zunächst im Steinbruch und dann als Maler arbeiten musste. Den Angeklagten Seidl, so Weber, habe er während seiner Haftzeit in Mauthausen oft gesehen, da er Ende 1942 bis Anfang 1943 als Maler im Lagergefängnis gearbeitet habe. Er habe nie gesehen oder gehört, dass Seidl Häftlinge dort erschossen habe. Auch gibt er an, nie Misshandlungen durch Seidl beobachtet zu haben, allerdings habe er von anderen Häftlingen gehört, dass sie Angst vor Seidl gehabt hätten. Seine Arbeit im Bunker - die Leitung desselben hatte damals Seidl inne - seien untersch. Reinigungsarbeiten gewesen. Auf Nachfragen gibt Weber an, nichts von einer Vergiftung von Häftlingen durch Kaffee mitbekommen zu haben. Er selbst habe ein paar Male eine Maulschelle ("box on the ears") von Seidl bekommen.
PersonenschlagwortMax Seidl, Johann Weber
SchlagwortLagergefängnis
LevelEinzelstück