U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-21, Zusammenfassung des Falles Otto Kleingünther, S. 9196-9201
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-21, Zusammenfassung des Falles Otto Kleingünther, S. 9196-9201
SignaturDMP.000-50-5-21.9196
InhaltsbeschreibungSeite: 9196-9201, Ausführliche Zusammenfassung des Falles Otto Kleingünther. Im Falle Kleingünther geht es primär um die Verabreichung von tödlichen Injektionen. Die Kleingünthers Fall betreffenden belastenden Aussagen von Johann Kanduth, Ramon Armengol-Verge, Hans von Posern (er wurde später als unzuverlässiger Zeuge eingestuft, ebenso Kanduth) und Alois Stockinger werden besprochen. Danach auch die Aussagen der Entlastungszeugen Walter Metzler sowie die Aussage von Kleingünther selbst. Erwähnt wird noch der Zeuge Quirin Flaucher, der selbst zum Tode verurteilt wurde. Letztlich kam man zu der Erkenntnis, dass Kleingünther einer der Hauptbeteiligten der Injektionen als "Euthanasie-Tötungen" gewesen ist. Es gab allerdings zum Zeitpunkt der Tat ein Gesetz der deutschen Regierung, dass diese Tötungen vorschrieb. Kleingünther handelte in Anwesenheit eines Vorgesetzten und auf Befehl. Was die Befehle von Vorgesetzten angeht, wird das Gnadengesuch von Fritz Saalmüller erwähnt. Abgesehen von den Euthanasie-Handlungen gab es keine Zeugenaussagen gegen Kleingünther bezüglich Schlägen oder Mißhandlungen.
PersonenschlagwortOtto Kleingünther, Quirin Flaucher, Johann Kanduth, -Ramon Armengol-Verge, Hans von Posern, Alois Stockinger, Fritz Saalmüller
SchlagwortInjektion, Dienstbefehl, Euthanasie
LevelEinzelstück