U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-22, Trial Transkript, S. 10135-10142
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-22, Trial Transkript, S. 10135-10142
ReferenceDMP.000-50-5-22.10135
Content descriptionSeite: 10135-10142, Karl Kaufmann, Zeuge der Anklage, sagt u.a folgendes aus: Er sei von 27. September 1939 bis 20. August 1944 im KZ Mauthausen inhaftiert gewesen und danach bis 17. Mai 1945 in Linz III. In Mauthausen sei er zunächst im Steinbruch gewesen und ab April 1941 - er habe 3 Semester Medizin studiert - als erster Sanitäter in der Ersten-Hilfe-Station im Revier gearbeitet. Von den Angeklagten habe er Peter Bärens gekannt, als dieser Blockältester in Block 20 und später in Block 17 gewesen sei. Viele Häftlinge, so erklärt Kaufmann, seien in das Revier gekommen, weil sie zusammengeschlagen worden seien. Dabei hätten die betroffenen Häftlinge aus den Blocks von Bärens jeweils berichtet, dass er sie geschlagen bzw. dies befohlen hätte. Allerdings habe er nie gehört, dass Häftlinge infolge von Misshandlungen durch Bärens verstorben wären.
Persons keywordKarl Kaufmann, Peter Bärens
SubjectHäftlingsrevier, Misshandlung, Quarantäneblock
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