U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-26, Gnadengesuch Jakob Pfeiffer, S. 14119-14121
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-26, Gnadengesuch Jakob Pfeiffer, S. 14119-14121
ReferenceDMP.000-50-5-26.14119
Content descriptionSeite: 14119-14121, Jakob Pfeiffer versucht in seinem Gnadengesuch vom 29. Februar 1947 (sic!), in welchem er bittet, sein Verfahren und das Urteil erneut zu überprüfen und u.a. folgende Erklärungen abgibt: Zunächst schildert er kurz seine Überstellung zur SS und seine Tätigkeit im Außenlager Melk als Hauptfeldwebel in einer Kompanie; weiters beschreibt er den Evakuierungstransport von Melk nach Ebensee. Während seiner Darstellung fallen die Namen Dimmel, Ludolf, Schult, Hirold, Höger, Bremssack). Pfeiffer nimmt auch auf die Aussage des ehemaligen SS-Angehörigen Fordon Bezug und schildert, dass die Aussage desselben offenbar in einer Meinungsverschiedenheit aus der Zeit in Melk rührt, nachdem Pfeiffer Forlon "bei Unregelmäßigkeiten bezgl. der Verwaltung von Marketenderwaren" ertappt habe. Pfeiffer kritisiert in diesem Zusammenhang, dass Forlon trotz seiner sich selbst belastenden Aussage nicht angeklagt wurde und weiters Entlastungszeugen für Pfeiffer trotz ihrer Anwesenheit in Dachau als nicht auffindbar deklariert wurden.
NotesOffenbar ist Pfeiffer bei der Jahreszahl ein Fehler unterlaufen; es ist anzunehmen, dass das Schreiben nicht 1947, sondern 1948 verfasst wurde. (siehe Dokumente 14113f.) Name nicht ganz klar: Hierold, Hierolt, Hirold? Name nicht ganz klar: Bremssack, Br
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