U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-28, Trial Transkript, S. 35047-35075
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-28, Trial Transkript, S. 35047-35075
ReferenceDMP.000-50-5-28.35047
Content descriptionSeite: 35047-35075, Der Zeuge Henryck Sperling ist Zeuge der Anklage, er war in Gusen II von 27.10.1941 bis 5.5.1945. Er kennt Böhn, Peroutka, Müller und Schulz. Er erinnert sich, wie eine Gruppe Häftlinge von Gusen II nach St. Georgen ging, da nahm Böhn die Zählung vor, zwei jüdische Häftlinge waren krank und wurden von Böhn und einem Kapo (Hermann) beiseite genommen und getötet. Müller habe im April 1945 zwei geflohene Häftlinge mit Hilfe von einigen Hunden gefunden und erschoss die Häftlinge. Peroutka erschoss ebenfalls einen Häftling, einen Polen, den er der Sabotage beschuldigte - im Tunnel 5 in Gusen II. Auch Schulz trug die Verantwortung für den Tod eines Häftlings, eines Polen, den er anderthalb Tage lang Appell stehen ließ. Der Häftling hatte auf polnisch etwas unerlaubtes gesagt, sein Name war Jurek. Doch ein ukrainischer Wachmann hörte und verstand ihn. Schulz ließ den Häftling durch den Blockältesten töten. Auch Sperling erinnert sich an eine große Gruppe abgemagerter Häftlinge (rund 700-800 sagt er), die vor dem Block nackt stehen mussten, dort sah er auch Schulz und Fleischer. Er sah sie als er mit seinem Kommando auf dem WEg zur Nachtschicht war. Später hörte er, dass Schulz, Fleischer und Von Loosen diese Häftlinge getötet hätten. Müller war Kommandoführer beim Messerschmitt-Kommando.
Persons keywordBöhn, Peroutka, Müller, Schulz, Henryck Sperling, Jurek, Fleischer, von Loosen
SubjectMord, Messerschmitt, Arbeitseinsatz, Kommandoführer
LevelItem