U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-32, Trial Transkript, S. 39984-39991
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-32, Trial Transkript, S. 39984-39991
ReferenceDMP.000-50-5-32.39984
Content descriptionSeite: 39984-39991, Rudolf Roeder ist Zeuge der Verteidigung, ist 37 Jahre alt, Deutscher und wurde vom Verdacht der Teilnahme an Exekutionen freigesprochen. Er war inGusen I von Februar 1941 bis März 1945. Roeder war zunächst bei der Wachkompanie, dann Schreiber, später wurde er Adjutant (1st Sergeant) der 20. Kompanie, die später 10. Kompanie hieß. Er war in dieser Funktion das Bindeglied zwischen den Männern der Kompanie und den Führern der Kompanie. Er teilte die Männer für ihre Dienst ein, etc. Adjutant wurde er im Juli 1942, Voigt wurde Mitglied der Kompanie im Jahr 1943, Juli, doch schon vorher kannte Roeder ihn. Roeder wird nach den Exekutionen in Gusen I gefragt, er bekam vom Kompanieführer den Befehl, ein Exekutionskommando zusammenzustellen. Voigt war nicht darunter, denn nur Männer bis zum Rang des Rottenführers wurden ausgewählt, Voigts Rang war höher. Roeder stellte ein Kommando im Sommer 1943 zusammen und dann wieder im Frühling 1944. Voigt war auch dann nicht unter den Schützen. Ein drittes Kommando stellte er im Juli 1944 zusammen - acht Männer. Roeder erklärt, dass er, wenn er den Befehl erhielt, ein Kommando zusammenzustellen, in die Baracke ging und nach Freiwilligen fragte - keiner der Männer wusste, wofür er sich da meldete. Eine fixe Bestimmung gabe es für die Besetzung eines Exekutionskommandos nicht, sagt Roeder. Die Zusammenstellung musste immer sehr schnell gehen und erfolgte ganz kurzfristig, sagt Roeder.
Persons keywordRudolf Roeder, Voigt.
SubjectWachkompanie, Exekutionskommando, Dienstbefehl
LevelItem