U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-41, Eidesstattliche Erklärung Karl Kaufmann für Hermann Sturm, S. 17615-17617
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-41, Eidesstattliche Erklärung Karl Kaufmann für Hermann Sturm, S. 17615-17617
ReferenceDMP.000-50-5-41.17615
Content descriptionSeite: 17615-17617, Kaufmann schreibt, dass es während der Zeit als Sturm Chef im Bunker war, kaum Todesfälle gab. In Linz III, wo Kaufmann Chef des Reviers war, sorgte Sturm dafür, dass die Hermann-Göring-Werke eine neue Revierbaracke aufstellen ließen. Überdies besorgte er neue Strohsäcke, 228 Betten und drei Decken für jedes Bett.Sturm besorgte auch Verbandsmaterial und Medikamente in Wels. Überdies Zucker und Milch aus der SS-Küche. Kohletabletten, Haferflocken, etc. Als sich einmal ein polnischer Häftling eine Zivilarbeiterbluse aneignete, bestrafte ihn Sturm nicht, sondern gab ihm fünf Zigaretten und sagte ihm, er solle das nicht wieder tun, denn das könnte ihn sein Leben kosten. Sturm sorgte auch dafür, dass schwere Erkrankungen mit Operationen sofort nach Mauthausen überstellt wurden.
Persons keyword Hermann Sturm, Schöpperle, Karl Kaufmann
SubjectHäftlingsrevier, Infrastruktur, Medikamente
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