U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-46, Eidesstattliche Versicherung Michael Eschmann, S. 48270-48271
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-46, Eidesstattliche Versicherung Michael Eschmann, S. 48270-48271
ReferenceDMP.000-50-5-46.48270
Content descriptionSeite: 48270-48271, Michael Eschmann gibt in seiner eidesstattlichen Versicherung v. 28. September 1947 u.a. an: Er sei in untersch. KZ inhaftiert gewesen; Anfang 1945 sei er ins KLM evakuiert worden und dort dem Bombensuchkommando zugeteilt worden. In der zweiten Hälfte des April 1945 seien sie alarmiert worden und nach St. Valentin gefahren, da dort die Nibelungen-Werke und das Lager einen schweren Angriff durch die amerikanischen Luftwaffe gehabt hatte. Das Kommando habe dort, so Eschmann, zunächst die verschütteten und toten Häftlinge ausgegraben, die in den Splittergräben hinter dem Lager lagen. Unter den Toten habe er, so Eschmann weiter, u.a. einen Häftling namens Moses Piller identifiziert - dieser sei unter den etwa 20 Verschütteten der einzige Jude gewesen. Um sich nach den internen Verhältnissen zu erkundigen, so Eschmann, sei im Von Posern empfholen worden, da dieser als besonders ruhig, sachlich und zuvorkommend bekannt gewesen sei. Die Toten des Luftangriffes, erklärt Eschmann, seien mit Chlorkalk überschüttet und begraben worden.
Persons keywordMichael Eschmann, Hans von Posern, Moses Piller
SubjectBombenkommando, Luftangriff
LevelItem