Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus. 1933 - 1945 - heute
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Die Ausstellung erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum. Zwischen 1933 und 1945 greifen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollieren, drangsalieren und berauben Zehntausende ihrer Freiheit. Viele werden ermordet.
Die Bundesrepublik, die DDR und Österreich verweigern den Betroffenen eine Entschädigung. Ihre Unrechtserfahrungen werden verleugnet. Erst 2020 beschließt der Deutsche Bundestag ihre Anerkennung als Opfer des Nationalsozialismus.
InventarnummerI.D.4922
TitelDie Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus. 1933 - 1945 - heute
Verfasser
Auflage2. erweiterte
Erscheinungsorto.O.
ErscheinungsjahrMärz 2025
Seiten149 Seiten
IllustrationenWanderausstellung Flossenbürg März - September 2025
ISBN978-3-942240-43-7
Digitales Dokument
SchlagwortMassenverhaftungen, Asoziale, Berufsverbrecher, Zwangssterilisation, Zwangsarbeit, Frauenzuchthaus Aichach, Verleugnung, Kriminalpolizei
Geografisches SchlagwortAichach
Personenschlagwort Heinrich Habitz, Max Handl, Helena Wernike, Johann Kammerer
