Das kurze Leben des Kurt Landau : Ein österreichischer Kommunist als Opfer der stalinistischen Geheimpolizei
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Moskau – Wien – Prinkipo – Berlin – Paris – Barcelona: das sind die Schauplätze, an denen sich in der vorliegenden Studie die erregende Geschichte der kommunistischen „Häretiker“ während der Zwischenkriegszeit entfaltet. Es ist eine Geschichte voll von Illusionen und Hoffnungen, Enttäuschungen, Deformationen und Niederlagen, aber auch von politischer Unbeugsamkeit und Integrität. Anhand der politischen Biographie des österreichischen Kommunisten Kurt Landau (1903–1937), eines frühen Trotzki-Anhängers, zeichnet der Autor ein vielschichtiges Bild von den Irrwegen der Kommunistischen Internationale (Komintern) im Prozess ihrer Stalinisierung. Der Autor beschränkt sich nicht auf die ideologiegeschichtlichen und theoretischen Aspekte in der Entwicklung der Linksopposition. Er beschreibt und analysiert minutiös deren organisatorische Binnenstrukturen, interne Konflikte und persönliche Rivalitäten. Unverkennbar und von Stufe zu Stufe plastischer werden dahinter auch die Resultate einer erfolgreichen Infiltrations- und Zersetzungsprozesses durch Agenten der sowjetischen Geheimpolizei (GPU, später NKVD) sichtbar.
Accession numberI.D.4979
TitleDas kurze Leben des Kurt Landau : Ein österreichischer Kommunist als Opfer der stalinistischen Geheimpolizei
Author
Place of publicationWien
PublisherVerl. für Gesellschaftskritik
Year of publication1988
PaginationVII, 609 S.
ISBN978-3-900351-90-83-900351-90-2
Subject Biografie, Widerstand, Kommunist, Trotzkismus, KPÖ, Spanische Revolution
