U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-Mauthausen-10, Eidesstattlicher Erklärung Alexander Weber ad Wilhelm Kauffeld, S. 18981-18982
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-Mauthausen-10, Eidesstattlicher Erklärung Alexander Weber ad Wilhelm Kauffeld, S. 18981-18982
SignaturDMP.000-Mauthausen-10.18981
InhaltsbeschreibungSeite: 18981-18982, Alexander Weber gibt in seiner eidesstattlichen Erklärung im Rahmen einer Befragung am 1. April 1947 u.a. an: Er sei im August 1944 vom KZ Plaszow als Häftling ins KLM überstellt worde, dort 12 Tage geblieben und dann nach Steyr gekommen. Im März 1945 sei er wiederum von dort nach Gusen überstellt worden, von wo er in Folge befreit wurde. Wilhelm Kauffeld, so Weber, habe er in Steyr nach drei Monaten seiner dortigen haft kennengelernt. Kauffeld habe ihn geschlagen, erklärt Weber, weiters ha er von einem Sanitäter ("medic") namens Skuwa Ginsberg erfahren, dass Kauffeld befohlen hatte, einen kranken polnischen Häftling namens Oberlander kalt zu baden, sodass dieser an den Folgen gestorben sei. Weiters habe er gehört, dass Kauffeld an der Erhängung des tscheischen Häftlings Weinberg aktiv beteilt gewesen sei.
Personenschlagwort Wilhelm Kauffeld, Alexander Weber, Skuwa Ginsberg, Weinberg
SchlagwortHäftlingsaussage, Mord
LevelEinzelstück