U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-4, Trial Transkript, S. 6468-6471
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-4, Trial Transkript, S. 6468-6471
SignaturDMP.000-50-5-4.6468
InhaltsbeschreibungSeite: 6468-6471, Der Anklagevertreter spricht von vielen klaren Beweisen. Der Zeuge Nowak habe dargelegt, dass der Angeklagte Meyer einen jugos. Häftling totgeschlagen hat, auch wenn er jetzt behauptet, zu besagter Zeit nicht in Groß-Raming gewesen zu sein. Auch Lehrbacher, der nichts gehört und gesehen haben will, sei von einem Zeugen klar beschuldigt worden, einen älteren Häftling zu Tode geprügelt zu haben. Kopischke wird von dem Zeugen Obradovic belastet, der sogar das genaue Datum kannte, den 15. Juni 1943. Dabei habe ein Häftling versucht, sich einen Wachhund vom Leibe zu halten und sei dann von Kopischke totgeschlagen worden. Der Zeuge Günther sei zwar von Honold nicht des Mordes beschuldigt, doch er kann sich an Schläge erinnern. Der Jugoslawe Gigoviji kann sich erinnern, dass Günther eine jug. Offizier erschlagen hat. Götz will ebenfalls nichts gehört und gesehen haben, doch Gligoviji bezeugt, dass er nur wenige Meter entfernt war, als Götz den jugosl. Häftling Babic erschoss. Bis auf den Entlastungszeugen Kaufmann hat keiner etwas gehört oder gesehen. Der Anklagevertreter fordert die Todesstrafe für alle Fünf und glaubt für sie gebe es sicher "eine Nische in der Hölle".
Personenschlagwort Kaspar Götz, Otto Kopischke, Gustav Lehrbacher, Ernst Meyer, Fritz Günther, Nowak, Obradovic, Gigoviji, Babic, Kaufmann
SchlagwortSchlussplädoyer, Mord, Misshandlung
LevelEinzelstück