U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-6, Trial Transkript, S. 51281-51301
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-6, Trial Transkript, S. 51281-51301
SignaturDMP.000-50-5-6.51281
InhaltsbeschreibungSeite: 51281-51301, Starkmann ist Zeuge der Anklage, er ist 26 Jahre alt, ist Schneider und war Häftling in Welz [sic, vmtl. Wels]. Dort mussten sie bombardierte Geleise reparieren und säubern. Das war im April 1945. Gekommen ist sein Kommando aus Mauthausen direkt, ein Teil kam aber auch aus Ebensee. Starkmann sagt zu Mathaeus eier aus, diesen hat er erstmals im Zug nach Wels gesehen, auf dem Weg von Mauthausen nach Wels. Meier sei sein Oberkapo gewesen, für das ganze Kommando in Wels. Meier hat laut Starkmann zwei russ. Häftlinge gehängt und ihm selbst auch gedroht.Außerdem habe Meier den Juden Solomon Tocherrmann mit einem Stück seines Spatens getötet. Die Hälfte der Wachmannschaften in Wels waren SS-Männer, die andere Hälfte Volkssturm. Auch einen weiteren Mann, Samuel Zyssmann aus Ostrowic tötete Meier. Als Folge der KZ-Haft ist Starkmann herzkrank und er hat zahlreiche Narben, die er dem Gericht auch zeigt. Der Verteidiger fragt nach der Bühnenschau 1947 im Zuge derer Starkmann Meier identifiziert hat. Starkmann habe dort gesagt, er würde jeden beschuldigen, egal ob er ihn kenne oder nicht. Während Starkmann weitererzählt, kommt es offenbar zu einiger Aufregung im Saal, der Gerichtspräsident fordert Ruhe. Er erklärt, er habe mehrfach tagelang neben Leichen geschlafen, weil sie niemand wegbrachte.
PersonenschlagwortIzrael Starkmann, Mathaeus Meier
SchlagwortBombenkommando, Misshandlung, Mord
LevelEinzelstück