U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-9, Trial Transkript, S. 7143-7166
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-9, Trial Transkript, S. 7143-7166
SignaturDMP.000-50-5-9.7143
InhaltsbeschreibungSeite: 7143-7166, Farkes (Häftlingsnummer 168154) war von Mai 1944 bis zur Befreiung in Ebensee. Er kennt Lukan als Kommandoführer aus Ebensee, Frindt war Blockführer. Im Jänner 1945 wurde Farkes von Lukan verprügelt, sodass er auf einem Auge nichts mehr sehen kann. Im Dezember 1944 wurde auf dem Appellplatz ein Ungar verprügelt, der auch Farkes hieß und zu spät aus dem Steinbruch zurückkam. Zwei Tage später starb er im Häftlingsrevier. Frindt war Blockführer und führte den Zählappell durch, dabei schlug er Häftlinge, einmal während eines Lufangriffes. Lukan schlug die Häftlinge auch bei der Essensausgabe im Steinbruch mit einem Ochsenziemer. Farkes erklärt, dass in drei Schichten gearbeitet wurde. Im Steinbruch aßen rund 1000 Häftlinge, vom Steinbruchkommando und den beiden Straßenbaukommandos. Farkes ging nicht ins Häftlingsrevier, weil von dort so wenige zurückkamen, sie wurden vergiftete oder verhungerten, sagt er. Farkes war 17 als er nach Ebensee kam, sein Bruder (14 Jahre) hat es nicht geschafft. Sie waren beide im Kinderblock Nummer 16.
Personenschlagwort Josef Lukan, Mathias Frindt, Mose Farkes
SchlagwortMisshandlung, Mord, Arbeitseinsatz, Kinderblock, Häftlingsrevier
LevelEinzelstück