U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-9, Trial Transkript, S. 7303-7308
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-9, Trial Transkript, S. 7303-7308
SignaturDMP.000-50-5-9.7303
InhaltsbeschreibungSeite: 7303-7308, Hans Kurbel ist selbst Häftling in Dachau. Er stammt aus der Tschechoslowakei und war zunächst bei der slowakischen Armee, wurde aber nach einem Abkommen zwischen der slowakischen Regierung und dem Deutschen Reich zur SS eingezogen. Er kennt Lukan aus Ebensee, Frindt aus Mauthausen. Kurbel hat gehört, dass Lukan hie und da Schläge austeilte, weil er sich bei der Essenausgabe nicht durchsetzen konnte, um Ordnung zu schaffen. Frindt war als sehr streng bekannt, er war in Kontakt mit den Unterscharführern Gogel und Bühner. Einmal wurde über Frindt ein Bericht nach Mauthausen gemacht, denn er hatte einem Häftlinge geholfen, der im Lager eine Frau hatte, die ein Kind bekam. Kurbel war von 23. Februar 1943 bis 3. Jänner 1944 in Mauthausen, danach bis 28. März 1945 in Ebensee. Lukan wurde kurz vor der Befreiuung zum Oberscharführer ernannt und hatte im Steinbruch ein Kommando mit rund 30 Wachen zu führen. Kurbel war zunächst Sturmmann und wurde am 31. Jänner 1945 zum Rottenführer ernannt. Er war auch im Wiener Graben als Wachmann eingesetzt.
PersonenschlagwortHans Kurbel, Mathias Frindt, Josef Lukan, Gogel, Bühner
SchlagwortVolksdeutsche, Arbeitseinsatz, Beförderung, Steinbruch
LevelEinzelstück