U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-13, Trial Transkript, S. 53319-53330
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-13, Trial Transkript, S. 53319-53330
SignaturDMP.000-50-5-13.53319
InhaltsbeschreibungSeite: 53319-53330, Ernst Schmehling ist Zeuge der Anklage, 45 Jahre alt, Deutscher und war Häftling in Mauthausen von März 43 bis zur Befreiung. Er wird zu einem Transport von einigen 1000 Häftlingen aus Sachsenhausen am 16.2.1945 befragt. 500 wurden ausgesucht und geduscht - im Freien und mussten im Kalten stehen bleiben. SS-Männer und Häftlinge vom FEuerwehrkommando schlugen diese Häftlinge mit Kabeln und Stöcken - auch Kisch war unter den Schlägern. Schmehling erinnert sich auch an 5 Amerikanische Fallschirmspringer, die Bachmayer Ende April ins Lager brachte. Diese Männer wurden mißhandelt von Kisch. Schmehling kennt auch Rudolf Hirsch, er steht offenbar in Zusammenhang mit der Ermordung von weiblichen tschechischen Häftlingen, die kremiert wurden. Hirsch arbeitete im Krematorium, ebenso wie Roth. Diese Tschechinnen wurden vergast und Hirsch war dabei, er trug einen weißen Mantel über seinen Zivilkleidern. Schmehling kennt auch Kanduth, der für Roth arbeitete. Schmehling war auch in Schlier für einige Zeit. Ab 20. Februar 1945 war er Kapo beim Massengrabkommando in Marbach, auch in Schlier für einige Zeit. Von diesem Sachsenhausen-Transport hat Kisch sechs bis sieben Häftlinge erschlagen, sagt Schmehling. Er wird dazu noch einige Details gefragt.
PersonenschlagwortBachmayer, Kisch, Rudolf Hirsch, Ernst Schmehling
SchlagwortFallschirmspringer, Feuerwehrkommando, Tschechische Häftlinge, Misshandlung, Krematorium, Vergasung
LevelEinzelstück