U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-13, Indexliste zum Trial Transkript, S. 53418-53428
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-13, Indexliste zum Trial Transkript, S. 53418-53428
SignaturDMP.000-50-5-13.53418
InhaltsbeschreibungSeite: 53418-53428, Kurt Kuhnert ist Zeuge der Verteidigung und sagt für Iskra aus. Er ist 33 Jahre alt, aus Münster, Westfalen, Staatsangestellter und Deutscher. Er war von 1940 bis 1945 in Mauthausen, einige Zeit auch in Peggau. Er kennt Iskra seit das Lager Eisenerz im Jahr 1944 aufgelöst wurde. Kuhnert kam im August 1944 nach Peggau. Iskra sei Jugoslawe habe in Mauthausen keinerlei Funktion gehabt und sei selbst Häftling gewesen. Die Häftlinge von Eisenerz kamen nach Peggau, darunter war auch Iskra. Kuhnert war Schreiber in Peggau. Kuhnert machte Iskra offenbar zum Hilfskapo. Später kam Iskra zurück nach Mauthausen und wechselte zur "Häftlings-SS", wie Kuhnert das nennt. Iskra trug damals eine Khaki-Uniform. Es gab zwei Häftlings-Kompanien, sagt Kuhnert, eine trug khaki, eine trug feldgrau. Kuhnert war auch einmal Schreiber im Wr. Graben. Der Ankläger sagt, dass Iskra insgesamt nur 11 Tage in Peggau war. Kuhnert wird nach dem Namen Reinsdorf gefragt, er kann ihn nicht klar zuordnen. Der Ankläger meint, dass Iskra in Reinsdorf Kompanie war.
PersonenschlagwortKurt Kuhnert, Matheus Iskra
SchlagwortLagerpolizei, Häftlingskompanie, Uniform
LevelEinzelstück