U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-14, Aussage von Georg Krüger im Fall Ricken, 14.7.1952, S. 25632-25635
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-14, Aussage von Georg Krüger im Fall Ricken, 14.7.1952, S. 25632-25635
SignaturDMP.000-50-5-14.25632
InhaltsbeschreibungSeite: 25632-25635, Krüger, geboren am 27.5.1891 in Straßburg ist geschieden, Händler und lebt in Konstanz. Er sagt vor dem Bezirksgericht Konstanz aus. Er war SS-Hauptscharführer und versah in Mauthausen Dienst in der Verwaltung. Nach seiner Rückkehr aus dem Militärspital wurde er verhaftet und kam in franz. Gefangenschaft und wurde in Rastatt mehrfach befragt. Danach kam er nach Dachau, wo er zwar angeklagt aber nie vor Gericht gestellt wurde (FAll 19 - not tried). Er erhielt die Anklageschrift, doch zwei Tage vor Prozessbeginn wurde er wieder gestrichen und letztlich freigelassen. Krüger sgt, er sei oft mit Ricken beim Essen zusammengesessen, sie teiten gewisse Meinungen. Ricken sei nur an Kunst interessiert gewesen. Er machte lieber Fotos der berühmten Gebäude in Melk und St. Valentin, als im Lager zu sein. Leute wie Krüger selbst oder auch Ricken waren nur Reservisten und wurden deshalb vom Kommandanten als SS-Männer zweiter Klasse betrachtet. Ricken sei von einem der Berufszeugen beschuldigt worden. Gegen diese Zeugen seien die Männer im Bunker am 12.8.1947 sogar in Hungerstreik getreten. Von Posern habe ihm während ihrer Zeit in Landsberg einen Deal angeboten.
Personenschlagwort Paul Heinrich Friedrich Wilhelm Ricken, Georg Krüger, Hans von Posern
SchlagwortLagerverwaltung, not tried, Freizeit, Falschaussage
LevelEinzelstück