U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-17, Protokoll einer Vernehmung von Emil Hub, S. 7908-7912
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-17, Protokoll einer Vernehmung von Emil Hub, S. 7908-7912
SignaturDMP.000-50-5-17.7908
InhaltsbeschreibungSeite: 7908-7912, Hub war in Mauthausen und machten zwischenzeitlich einen Feldfunkerkurs in Oranienburg. In Mauthausen war er in der Verwaltung tätig. Finanzverwaltung und Vermögen der Häftlinge war sein Bereich. Es geschah oft, dass Häftlinge bei ihrer Ankunft etwas im Mund versteckten. Das nahm er ihnen heraus und es wurde Staatseigentum. Hub weiß von einer Exekution von 40 Neuankömmlingen 1942 und sah auch öfters Mißhandlungen. Er selbst gibt zu Häftlinge geohrfeigt zu haben, aber nur wenn sie den Neuankömmlingen ihre Besitztümer stehlen wollten. Hub kennt die SS-Unterscharführer Koffler und Jung. Es stimme nicht, dass er gemeinsam mit den beiden ein Gruppe neu angekommener Franzosen (rund 1200) so lange verprügelt habe, bis nur noch 10 oder 12 lebten (das war im Jahr 1943). Ein weiterer solcher Vorfall wird Hub im Jahr 1944 vorgeworfen, dabei ging es um 6000 bis 7000 Franzosen. Er bestreitet diese Mißhandlungen. Sein Vorgesetzter in Mauthausen war Hauptsturmführer Eisenhöfer. Hub kennt Dr. Jose Pla nicht, ebensowenig Peter Bärens, Otto Mühling und Karl Braun. Er sagt er fand das Lager unappetitlich, es war miserables Leben, das ihn deprimiert hat.
PersonenschlagwortEmil Hub, Koffler, Jung, Eisenhöfer, Dr. Jose Pla, Peter Bärens, Otto Mühling, Karl Braun
SchlagwortAusbildung, Lagerverwaltung, Effektenkammer, Dienstalltag
LevelEinzelstück