U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-17, Trial Transkript, S. 8106-8113
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-17, Trial Transkript, S. 8106-8113
SignaturDMP.000-50-5-17.8106
InhaltsbeschreibungSeite: 8106-8113, Hochwitz wurde am 26. August 1939 eingezogen zur Wehrmacht, er kam zur Luftwaffe und am 1. September 1944 zur Waffen-SS - gegen seinen Willen. Er war von 1. September 1944 bis 7. April 1945 in Floridsdorf und Mödling-Hinterbrühl. Er trug beim Evakuierungsmarsch keine Waffe. Einige Häftlinge bekamen am 31. März 1945 SS-Uniformen und Waffen. In Floridsdorf war er Wachposten und in Hinterbrühl war er Blockführer ab Dezember. Was der SS-Mann Tummel behauptet, nämlich, dass Hochwitz Häftlinge verprügelt habe, sei eine Lüge oder Rache. Er hatte mit Tummel einen Kampf im Lager, aus privaten Gründen - wegen einer Frau. Tummel war Wachposten und gab auf die Hunde von Lagerführer Streitwieser acht. Hochwitz war bei der DAF, vom Befehl, kranke Häftlinge müssten erschossen werden, weiß er nichts. Er marschierte in der 2. Kolonne. Er ist verheiratet und hat sechs Kinder.
PersonenschlagwortWilhelm Hochwitz, Tummel, Anton (Toni) Streitwieser
SchlagwortEvakuierungsmärsche, Wachhund, Bewaffnung, DAF
LevelEinzelstück