U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-20, Trial Transkript, S. 8430-8434
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-20, Trial Transkript, S. 8430-8434
SignaturDMP.000-50-5-20.8430
InhaltsbeschreibungSeite: 8430-8434, (Fortsetzung) Die Anklage befragt Seidl zu Exekutionen; er gibt an, er habe eine Pistole getragen, wenn er Häftlinge zum Exekutionsplatz gebracht habe. Er berichtet von einer Hinrichtung, bei der acht Wiener Eisenbahn-Arbeiter wegen Hochverrats hingerichtet wurden - dies wisse er, weil er bei der Verlesung der Anklage anwesend gewesen sei. Auf die Frage in Hinblick auf die Hinrichtung zwiwe Häftlinge meint Seidl, er wisse nicht, was die Anklage gewesen sei, da er gleich wieder weggehen hätte müssen - als Grund gibt er den Besuch Ernst Kaltenbrunners an. Dies dürfte offenbar im Herbst 1941 gewesen sein. Auf Fragen gibt Seidl an, Ziereis, Bachmayer, Schultz und Kaltenbrunner seien zum Zeitpunkt genannter Hinrichtung anwesend gewesen; die Anwesenheit Pohls verneint er zunächst, meint aber dann, er seizu diesem Zeitpunkt auch im Lager anwesend gewesen; bei der Exekution habe er ihn aber nicht gesehen.
PersonenschlagwortMax Seidl, Ernst Karl Kaltenbrunner, Pohl, Schultz, Franz Xaver Ziereis, Bachmayer
LevelEinzelstück