U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-21, Trial Transkript, S. 9533-9539
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-21, Trial Transkript, S. 9533-9539
SignaturDMP.000-50-5-21.9533
InhaltsbeschreibungSeite: 9533-9539, Karl Ferdinand Strausberger ist Maler aus München und kam ins KZ weil er im Haus des Führers in München fotografiert hatte. In Mauthausen war er als politischer Häftling. Die GESTPO fand 64 Fotos in seinem Haus. Er sagt für Kattner aus, de er seit 1941 oder 1942 aus Mauthausen kennt. Er selbst war von 27. September 1939 bis zur Befreiung in KLM und arbeitete im Kasino der Unteroffiziere. Dort traf er Kattner, denn die Wäsche wurde regelmäßig desinfiziert und kam zu Kattners Desinfektionskommando. Strausberger hatte mit Karl Frechinger einen Freund bei der Desinfektion. Kattner hat soweit er weiß nie einen Häftling mißhandelt. Strausberger war seit 20. März 1937 in Dachau. Er bezeichnet das Leben im KZ Mauthausen als sehr locker [wohl sarkastisch gemeint]. Er war auch im Wiener Graben und im Arbeitseinsatz in Gusen.
AnmerkungenStrausberger kam ins KZ weil er in Hitlers Haus in München fotografiert hatte
PersonenschlagwortAdolf Hitler, Josef Kattner, Karl Ferdinand Strausberger, Karl Frechinger
SchlagwortKantine, Desinfektion
LevelEinzelstück