U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-32, Trial Transkript, S. 39857-39864
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-32, Trial Transkript, S. 39857-39864
SignaturDMP.000-50-5-32.39857
InhaltsbeschreibungSeite: 39857-39864, Christian Rinker ist Zeuge der Verteidigung, er ist Zeuge Jehovas, 1920 geboren, Fahrer und Deutscher. Er war in Welsheim, Dachau, Mauthausen und Gusen I. In Gusen I von Jänner 1940 bis 5.5.1945. In gusen I arbeitete er beim Baukommando, daher kennt er auch Baukommandoführer Wirth. Er sah ihn täglich. Christian Rinker erzählt exakt dieselbe Geschichte vom Himmler-Besuch wie sein Bruder zuvor (Erwin Rinker). Wirth habe die Häftlinge nicht verraten, wenn sie auf den Kommandos gekocht haben - obwohl es einen Befehl des Schutzhaftlagerführers Seidler gab, dies nicht zu tun. In der Tischlerei entstand so einmal ein Brand - Wirth gab einer Kohle des Ofens die schuld, nicht dem Kochen der Häftlinge. Auch die Geschichte der zerhackten Tür deckt sich mit der seines Bruders - die einzige Begebenheit, in der Wirth einen Häftling bestrafte - weil er eine neue Tür zerstört hatte. Beide Rinkers gehörten nicht zu den Häftlingen, die Himmler persönlich vorgestellt wurden, sie hörten aber seine Gespräche mit den Kameraden. Der Befehl bezüglich der Zeugen Jehovas von Himmler ging an Ziereis und SEidler.
PersonenschlagwortWirth, Heinrich Himmler, Seidler, Christian Rinker
SchlagwortBesucher, Dienstbefehl
LevelEinzelstück