U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-47, Trial Transkript, S. 18173-18176
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-47, Trial Transkript, S. 18173-18176
SignaturDMP.000-50-5-47.18173
InhaltsbeschreibungSeite: 18173-18176, Rinker schwört keinen Eid, da er Zeuge Jehova ist. Er war Häftling in Gusen I ab Jänner 1940 und gibt an, Dopierala nicht zu kennen. Er erinnert sich aber an die Flucht des Häftlings Nowak. Nach dieser Flucht mussten alle Häftlinge am Appellplatz antreten und Chmielewski befahl, dass alle Häftlinge zu ihren Kommandos zurückgehen sollen, um Nowak zu suchen. Um etwa 9 Uhr abends war er noch immer nicht gefunden. Die Häftlinge wurden dann von Kapos und SS geschlagen, dann mussten sie Nowak im Lager drinnen weitersuchen bis 11 Uhr nachts. Er erinnert sich nur an Chmielewski und den Arbeitseinsatzführer Kirschner. Um 11 Uhr nachts durften die Deutschen in ihre Blöcke zurückgehen. Doch die Polen mussten stehen bleiben auf dem Appellplatz. Die Nacht war sehr laut und unruhig. Die Polen mussten exerzieren, doch getötet wurde niemand - geschlagen aber schon. Rinker sagt, dass es die Deutschen etwas leichter hatten im Lager, jeder hatte sein eigenes Bett. Für ihn als Jehova war aber klar, dass Himmler nicht wollte, dass er jemals aus dem Lager herauskommt.
PersonenschlagwortWladislaus Dopierala, Carl Walter Chmielewski, Christian Rinker, Nowak
SchlagwortAppellplatz, Flucht, Privilegien
LevelEinzelstück