U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-49, Eidesstattliche Erklärung Irene Wolfram für Paul Wolfram, 10.1.1948 [eng. u. deu.], S. 45693-45697
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-49, Eidesstattliche Erklärung Irene Wolfram für Paul Wolfram, 10.1.1948 [eng. u. deu.], S. 45693-45697
SignaturDMP.000-50-5-49.45693
InhaltsbeschreibungSeite: 45693-45697, Irene Wolfram, die Tochter von Paul Wolfram erklärt, dass sie von 1940 bis 1945 bei ihren Eltern in St. Georgen zugegen war und deshalb Einblick in die Arbeit ihres Vaters habe. Am 1. April habe der Lagerkommandant ihren Vater zu einer Besprechung befohlen. Als er am 22 Uhr heimkehrte berichtete er bestürt, dass ihm Ziereis befohlen habe, die Stollen zu sprengen mit allen Häftlingen darin. Er äußert sich dahingehend, diesen Befehl nicht ausführen zu wollen, er wolle nicht zum Mörder werden. Zwischen Wolfram und Ziereis gab es häufig Spannung. Wolfram stellte also bewusst falsche Berechnungen an, vergeudete im Vorfeld unnötig viel Sprengstoff und entzog sich am 3.5.1945 durch Flucht weiteren Befehlen.
Personenschlagwort Franz Xaver Ziereis, Paul Wolfram, Irene Wolfram
SchlagwortBesucher, Kriegsende, Dienstbefehl, Konflikt, Stollensprengung
LevelEinzelstück