U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-49, Schreiben von Irene Wolfram für Paul Wolfram, 16.9.1949 [eng. u. 2-fach deu.], S. 45706-45716
TitelU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-49, Schreiben von Irene Wolfram für Paul Wolfram, 16.9.1949 [eng. u. 2-fach deu.], S. 45706-45716
SignaturDMP.000-50-5-49.45706
InhaltsbeschreibungSeite: 45706-45716, Irene Wolfram schreibt eine weitere Petition für ihren Vater - im Namen ihrer Mutter und ihrer Geschwister. Sie wisse, dass ihr Vater unschuldig sei und aufgrund falscher Anschuldigungen verurteilt worden sei. Das sei durch zahlreiche Aussagen bewiesen. Sie schildert neuerlich die geplante Sprengung der Stollen, mit der die Vernichtung aller Häftlinge einhergehen hätte sollen. Und wie ihr Vater dies verhinderte. Sie kritisiert die "professionellen Zeugen", die ihren Vater belasteten. Sie kritisiert den Prozess als solches, die zu geringen Vorlaufzeit, etc. Seit der Verurteilung habe sie immer wieder geschrieben, doch nichts vom Gericht gehört. Ihr Vater sei auch nicht dem common design zuzurechnen, da er Zivilist bei der Dest gewesen sei und nicht Teil des Lagers. Sie fügt dem Schreiben auch zahlreiche Materialien bei, die sie allesamt aufzählt.
PersonenschlagwortPaul Wolfram, Irene Wolfram
SchlagwortFalschaussage, Verfahrenskritik, Stollensprengung, privates Umfeld
LevelEinzelstück