Hoffnung bis zum Tod. Wegen Wehrkraftzersetzung verurteilt – der Fall des Edmund Molnar aus Hallein
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Eine öffentlich geäußerte Beleidigung Adolf Hitlers durch einen Soldaten konnte während des Nationalsozialismus als Wehrkraftzersetzung bezeichnet und verurteilt werden. In der vorliegenden Arbeit wird ein solcher Fall näher beleuchtet. Bei dem Verurteilten handelt es sich um den gebürtigen Halleiner Edmund Molnar, welcher am 14. August 1943 verhaftet und am 26. Mai 1944 im Alter von 21 Jahren erschossen wurde. Zahlreiche Briefe, offizielle Doku-mente und ein von ihm während seiner Gefangenschaft geführtes Tagebuch lassen es zu, Details über seine Verhaftung und den Haftverlauf zu rekonstru-ieren und analysieren. Neben einer chronologischen Analyse des Falles, wird dieser in einen breiteren Kontext eingebettet und das Verurteilungsverfahren sowie die Gefangenschaft und der Urteilsvollzug jener Zeit exemplarisch un-tersucht.
Inventarnummer7.3.4.0001
TitelHoffnung bis zum Tod. Wegen Wehrkraftzersetzung verurteilt – der Fall des Edmund Molnar aus Hallein
Verfasser
ErscheinungsortSalzburg
VerlagUni Salzburg
Erscheinungsjahr2017
Seiten28
Seriehistorio Plus; 4
Digitales Dokument
SchlagwortWehrmacht, Justiz, Soldat, Wehrkraftzersetzung, Hitlerwitz, Hallein, Erschießung, Exekution, Gefangenschaft, Tagebuch, Strafverfahren, Gefängnis, Gerichtsverfahren
Geografisches SchlagwortHallein