Les bûcherons de Cazaux-Debat - des Autrichiens dans la Résistance, 1934-1945
-
Zwischen 1940 und 1943 stößt die Anwesenheit deutschsprachiger Männer in dem abgelegenen Dorf Cazaux-Debat in den Pyrenäen auf keinerlei Feindseligkeit. Es handelt sich um harte Arbeiter, Holzfäller. Aber wer sind diese Flüchtlinge wirklich?
Woher kamen sie und wohin gingen sie? In welcher Verbindung standen sie zu den beiden Lehrerinnen, die die Gestapo von Amiens Ende Mai 1943 in den Pyrenäen verhaftete? Was wurde aus dem Kind, das sie mit sich führten? Auf den Spuren dieser Männer und Frauen entdeckt der Autor den entschlossenen Kampf einer Handvoll Österreicher gegen den Nationalsozialismus in Österreich, an der Seite der Republik in Spanien und in der Résistance in Frankreich. Im Rahmen der „Travail Allemand”, einem wenig bekannten Zweig der MOI, infiltrieren diese Männer und Frauen die deutschen Dienste, führen Gegenpropaganda bei den Soldaten der Wehrmacht durch und sammeln Informationen, die für den bewaffneten Kampf unerlässlich sind. Sie konnten sich dabei auf das Engagement junger Lehrerinnen aus den Pyrenäen stützen, deren Einsatz in der Résistance ebenso mutig wie diskret war. Doch diese Solidarität konnte Georg nicht retten, ein österreichisches Kind, das zweimal von der Gestapo verhaftet und in Auschwitz ermordet wurde.
InventarnummerI.F.1132.fran
TitelLes bûcherons de Cazaux-Debat - des Autrichiens dans la Résistance, 1934-1945
Verfasser
ErscheinungsortParis
VerlagÉditions Tirésias
Erscheinungsjahr2014
Seiten173
ISBN 978-2915293821
SchlagwortWiderstand, Österreichische Widerstandskämpfer, Spanienkämpfer, Holzfäller, kommunistischer Widerstand
Geografisches SchlagwortCazaux-Debat, Pyrenäen, Frankreich
