Sozialstruktur der illegalen NS-Bewegung in Österreich (1933-1938).
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Ziel des Projektes ist es, auf Basis unterschiedlicher serieller Quellenbestände und eines einheitlichen, aber variablen Methodenkonzeptes empirisch fundierte Aussagen zur sozialen Struktur der illegalen NS-Bewegung in Österreich von 1933 bis 1938 zu machen.
In vier aufeinander bezogenen und durch ein spezifisches Methodenkonzept miteinander verknüpften Teilstudien wird ein breites Spektrum an Parteimitgliedern, "Alten Kämpfern", illegalen Aktivisten, mehr oder weniger treuen Anhängern und Sympathisanten der NSDAP erfasst. Der Pluralismus der verwendeten Methoden und Quellen bei einheitlicher Strukturierung und streng regelgeleitetem Forschungsablauf wird es ermöglichen, die Vielfalt einer komplex strukturierten Gesellschaft adäquat zu erfassen. Die gestaffelte Gliederung der Teilstudien wird einen umfassenden Einblick in die Herkunft und Motivation der Nationalsozialisten in deren Verbotszeit in Österreich gestatten und damit einen essentiellen Beitrag zur Frage nach den Ursachen und Hintergründen des "Anschlusses" Österreichs an das Deutsche Reich leisten.
InventarnummerII.D.1285
TitelSozialstruktur der illegalen NS-Bewegung in Österreich (1933-1938).
Verfasser
Auflage1.
ErscheinungsortWien
VerlagEigenverlag
Erscheinungsjahr2011
Seiten366
SerieLBIHS Projektberichte; 15
SchlagwortIllegale, illegale Nationalsozialisten, Sozialstruktur, NSDAP-Mitglieder, Alte Kämpfer, jugendliche Gewaltbereitschaft, Arbeitslosigkeit, Anhaltelager