Unfreiwilliges Erinnern : zur Bedeutung der Wannsee-Konferenz in Geschichte und Gegenwart : Begleitband zur Ausstellung
-
Fünfzehn hochrangige Vertreter des NS-Regimes treffen sich am 20. Januar 1942 im Gästehaus der SS am Großen Wannsee, um miteinander die Planung, Organisation und Durchführung der “Endlösung der europäischen Judenfrage” zu besprechen. Fünfzig Jahre dauert es, bis 1992 an diesem historischen Ort eine Gedenk- und Bildungsstätte eröffnet wird.
“Du kannst dich bei den Deutschen tot dokumentieren”, schreibt Joseph Wulf, Historiker und Überlebender von Auschwitz, nachdem sich Anfang der 70er Jahre die von ihm unermüdlich verfolgte Idee zerschlägt, am Großen Wannsee ein internationales Dokumentationszentrum zu errichten. In der Villa befand sich zu diesem Zeitpunkt ein Schullandheim.
InventarnummerI.D.4941
TitelUnfreiwilliges Erinnern : zur Bedeutung der Wannsee-Konferenz in Geschichte und Gegenwart : Begleitband zur Ausstellung
Verfasser
ErscheinungsortBerlin
Erscheinungsjahr2025
Seiten226 Seiten
IllustrationenIllustrationen, Karten
ISBN978-3-9825469-3-3
SchlagwortAusstellung, Holocaust, Wannsee-Konferenz, Massenmord, Täter
