Sensibler Umgang mit archäologischem Kunststoff. Bodenfunde der NS-Zeit aus dem Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim: Klärung der Schadensbilder und Evaluierung von Aufbewahrungsmaterialien
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Im Zuge der archäologischen Ausgrabungen beim Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim, Oberösterreich, wurden in den Jahren 2001 und 2002 über 8.000 Bodenfunde geborgen, darunter zahlreiche Kunststoffobjekte aus dem ehemaligen Besitz von Opfern der NS-Verbrechen (1940-1944). Die Kunststoff-Bodenfunde, die größtenteils aus Cellulosenitrat (CN) bestehen, werden seit vielen Jahren in Polyethylen (PE)-Beuteln aufbewahrt.
Die Klärung der Schadensursachen macht deutlich, dass im Umgang mit Kunststoff-Bodenfunden Wissenslücken bestehen und nur wenige Handlungsempfehlungen verfügbar sind. Eine Testreihe wird das Schadenspotential der Lagerung von CN in PE-Beuteln untersuchen und mit dem von alternativen Aufbewahrungssystemen vergleichen. Sachgerechte Umgangsstrategien werden entwickelt und in Form eines praxisorientierten Handouts zusammengefasst.
Inventarnummer7.3.3.0169
TitelSensibler Umgang mit archäologischem Kunststoff. Bodenfunde der NS-Zeit aus dem Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim: Klärung der Schadensbilder und Evaluierung von Aufbewahrungsmaterialien
Verfasser
ErscheinungsortWien
VerlagDiplomarbeit
Erscheinungsjahr2026
Seiten136
Digitales Dokument
Schlagwort Konservierung, Restaurierung, Bodenfunde, Lagerung, Sammlung, Plastikbeutel, Archäologie