Der erinnerungskulturelle Umgang mit dem Einsatz von Lagerbordellen und Sexzwangsarbeit im Nationalsozialismus
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Die vorliegende Masterarbeit gibt einen Überblick über den erinnerungskulturellen Umgang mit dem Einsatz von Lagerbordellen und Sexzwangsarbeit in nationalsozialistischen Konzentrationslagern anhand von Medien. Medien können zeigen, wie breit ein Thema im kulturellen oder kommunikativen Gedächtnis vertreten ist und welche Aspekte einer Gesellschaft als erinnerungswürdig erscheinen. Dazu wurde zunächst eine historiographische Aufarbeitung der Thematik vorgenommen, die sich mit dem Einsatz von sexualisierter Gewalt gegen Frauen in Kriegen und Konflikten, dem Umgang der Nationalsozialisten mit Prostitution im Allgemeinen und schließlich den Häftlingsbordellen und ihrer Tabuisierung nach Kriegsende beschäftigt. Im zweiten Abschnitt der Arbeit erfolgt eine Betrachtung von spezifischen Medien, die sich mit der Thematik auseinandersetzen und womöglich einen erinnerungskulturellen Einfluss haben. Die mediale Repräsentation der Thematik durch Zeitungen, Radiostationen, Dokumentarfilme und durch popkulturelle Massenmedien wie Filme, Theaterstücke und Romane, kann aufzeigen, wie mit dem Einsatz von Lagerbordellen und Sexzwangsarbeit in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten erinnerungskulturell umgegangen wird. Die theoretische Grundlage dieser Betrachtung bietet vor allem der (erinnerungs-)kulturelle Medienbegriff der Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Astrid Erll (Erll, 2017).
Inventarnummer7.3.3.0170
TitelDer erinnerungskulturelle Umgang mit dem Einsatz von
Lagerbordellen und Sexzwangsarbeit im Nationalsozialismus
Verfasser
ErscheinungsortGraz
VerlagMasterarbeit
Erscheinungsjahr2022
Seiten124
Digitales Dokument
SchlagwortLagerbordell, SexarbeiterInnen, Tabuisierung, Erinnerungskultur, Schwangerschaft, Literatur
Geografisches SchlagwortRavensbrück / Konzentrationslager, Mauthausen / Konzentrationslager