Topf (Archäologischer Fund)
InventarnummerOS1233
TitelTopf (Archäologischer Fund)
Beschreibungrund; Wandung zieht kurz vor dem Rand nach Innen ein; Rand ist eingerollt; Emailüberzug: Innen blau-grau, Außen:rot; Ansätze für antagonistisch angeordnete Griffe/Henkel sind erkennbar, Henkel selbst nicht erhalten; kompaktes stabiles Gefäß
ungarisches Produkt; „BUDAFOK“ verweist auf die gleichnamige Fabrik in Budapest, „MINTA-VÉDVE“ heißt aus dem Ungarischen übersetzt „geschütztes Muster“. Die Fabrik Budafok war in Budapest ansässig, wurde 1904 gegründet und stellte Emailwaren her. Anfangs waren dies Haushaltsutensilien und Werkzeuge, später auch Sanitärartikel und Öfen. Das Unternehmen existierte später auch unter dem Namen „Lampart Budafoki Emaille Company“. 1993 wurde die Firma privatisiert und ging 2010 in Konkurs. 1992 wurde das Unternehmen „Lampart Chemical Machinery Factory“ in K?bánya gegründet. Diese Firma existiert noch und stellt emaillierte chemische Geräte her. Es konnte nicht geklärt werden, was die Beschriftung „Turul“ bedeutet, da sich keine Vergleichsobjekte finden ließen. Vielleicht handelte es sich dabei um die Produktionsserie des Topfes. Die Zahlen weisen auf die Maßeinheit hin, d. h. der Topf hatte eine Füllmenge von einem dreiviertel Liter und einen Durchmesser von 14 cm. Vermutlich wurde dieser Topf von einem ungarischen Häftling auf den Todesmarsch nach Gunskirchen mitgenommen. Für Informationen zur Firma Budafok siehe den Zeitungsartikel von Domokos Erika, 2012. április 19. csütörtök, 07:05 https://www.napi.hu/magyar_vallalatok/ujabb_patinas_magyar_ceg_tunik_el_nem_birta_a_versenyt_a_kinai_cegekkel.516624.html [Stand: 17.06.2019].
ungarisches Produkt; „BUDAFOK“ verweist auf die gleichnamige Fabrik in Budapest, „MINTA-VÉDVE“ heißt aus dem Ungarischen übersetzt „geschütztes Muster“. Die Fabrik Budafok war in Budapest ansässig, wurde 1904 gegründet und stellte Emailwaren her. Anfangs waren dies Haushaltsutensilien und Werkzeuge, später auch Sanitärartikel und Öfen. Das Unternehmen existierte später auch unter dem Namen „Lampart Budafoki Emaille Company“. 1993 wurde die Firma privatisiert und ging 2010 in Konkurs. 1992 wurde das Unternehmen „Lampart Chemical Machinery Factory“ in K?bánya gegründet. Diese Firma existiert noch und stellt emaillierte chemische Geräte her. Es konnte nicht geklärt werden, was die Beschriftung „Turul“ bedeutet, da sich keine Vergleichsobjekte finden ließen. Vielleicht handelte es sich dabei um die Produktionsserie des Topfes. Die Zahlen weisen auf die Maßeinheit hin, d. h. der Topf hatte eine Füllmenge von einem dreiviertel Liter und einen Durchmesser von 14 cm. Vermutlich wurde dieser Topf von einem ungarischen Häftling auf den Todesmarsch nach Gunskirchen mitgenommen. Für Informationen zur Firma Budafok siehe den Zeitungsartikel von Domokos Erika, 2012. április 19. csütörtök, 07:05 https://www.napi.hu/magyar_vallalatok/ujabb_patinas_magyar_ceg_tunik_el_nem_birta_a_versenyt_a_kinai_cegekkel.516624.html [Stand: 17.06.2019].
Datum 1938 - 1945
SchlagwortGeschirr
ObjektbezeichnungTopf
TechnikIndustrielle Fertigung
Format
- Durchmesser: 147 mm
Gewicht: 195 g
Höhe: 65 mm