U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-Mauthausen-15, Eidesstattlicher Erklärung Wilhelm Kuhnke ad Wilhelm Kauffeld, S. 18991-18997
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-Mauthausen-15, Eidesstattlicher Erklärung Wilhelm Kuhnke ad Wilhelm Kauffeld, S. 18991-18997
ReferenceDMP.000-Mauthausen-10.18991
Content descriptionSeite: 18991-18997, Wilhelm Georg Kuhnke gibt in seiner eidesstattlichen Erklärung im Rahmen einer Befragung am 26. März 1947 u.a. an: Er war offenbar zunächst im KLM inhaftiert und - als am 5. Jänner 1943 ein Transport nach Steyr zusammengestellt wurde -, habe er sich angeschlossen und sei so dorthin überstellt worden. Dort sei er dann bis 14. Dezember 1944 geblieben. Kuhnke erklärt, er sei dort Blockältester von Block 3 gewesen und gibt Informationen über das Eintreffen der ersten jüdischen Häftlinge, die in Block 3 untergebracht wurden (in diesem Zusammenhang meint er, Kauffeld habe ihm gesagt, er wolle keinen jüdischen Häftling im Revier sehen). Auch habe Kauffeld kranke jüdische Häftlinge zur Arbeit geschickt bzw. im Fall eines Häftlings nach Mauthausen. Kuhnke berichtet weiter, Kauffeld habe im August einen von zwei flüchtenden Häftlingen so geschlagen, dass diesem der Kopf aufgebrochen sei. In diesem Zusammenhang schildert er, wie offenbar Häftlinge von Wachpersonal durch die Postenkette gejagt wurden. Kauffeld, erklärt Kuhnke, habe Häftlinge geschlagen, alle hätten Angst gehabt und er sei aufgrund seines Verhaltens in kurzer Zeit befördert worden.
NotesWilhelm Kuhnke Blockältester!
Persons keyword Wilhelm Kauffeld, Wilhelm Kuhnke
SubjectHäftlingsaussage, Mord, Häftlingsrevier, Beförderung
LevelItem