U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-4, Bewährungsantrag Fritz Karl Günther, 14.11.1953, S. 20700-20716
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-4, Bewährungsantrag Fritz Karl Günther, 14.11.1953, S. 20700-20716
ReferenceDMP.000-50-5-4.20700
Content descriptionSeite: 20700-20716, Fritz Karl Günther beantragt Bewährung. Der Antrag beinhaltet seine Personendaten und seine Vorstrafen - er hat zahlreiche Diebstähle begangen in der Zwischenkriegszeit. Er ist geschieden und hat drei Kinder, er ist Protestant und hat die Pflichtschule absolviert. Der Antrag enthält auch alle Details zum Bewährungsbeobachter, Bürgen, Arbeitsstelle und Wohnort. In Landsberg hat sich Landsberg exzellent verhalten, er arbeitete in der Schneiderei, der Küche und dem Garten. Es wird von der Firma Münscher & Sohn bestätigt, dass Günther bei ihr arbeiten kann. Günther wird gute Gesundheit attestiert, er hat eine Tuberkulose gut überstanden. Georg Schmitt bestätigt, dass Günther in seinem Haus ein Zimmer mieten kann - in Rotenburg/Fulda. Eine kurze Prozesszusammenfassung beschreibt, dass es mehrere Zeugen gibt, die Günther bei der Verabreichung von Schlägen gesehen haben, vor allem in den Magen. Das war in Mauthausen während Günther Blockältester war. Der für die Bewährung zuständige Offizier hat überdies den Arbeitgeber, den Arbeitsplan, den Wohnort, den Bürgen (Pfarrer Rausch) und den Bewährungsbeobachter Hermann Schafft, kontrolliert.
Persons keywordFritz Günther, Georg Schmitt, Rausch, Hermann Schafft
SubjectBewährung, Personendaten, Führungszeugnis, Nachkriegsleben
LevelItem