U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-8, Eidesstattliche Erklärung Wilhelm Kuhnke [deu. u. eng.], S. 49639-49641
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-8, Eidesstattliche Erklärung Wilhelm Kuhnke [deu. u. eng.], S. 49639-49641
ReferenceDMP.000-50-5-8.49639
Content descriptionSeite: 49639-49641, Wilhelm Kuhnke sagt über mehrere Leute aus Steyr aus. Untersturmführer Heeß sei ab 1943 Lagerführer gewesen, Hauptscharführer Auerswald bis November 1944 Schutzhaftlagerführer, Janson bis Oktober 1944 Rapportführer, danach kam Unterscharführer OTTO, Unterscharführer Fusten war Kommandoführer, Unterscharführer Kauffeld war Sanitäter. Die Zustände seien schrecklich gewesen, zirka 20-25 Häftlinge pro Monat gestorben. Zusätzlich seine pro Monat rund 200 Häftlinge wegen Erschöpfung zurück nach Mauthausen gekommen. Drei bis vier Mal die Woche habe es Auspeitschungen gegeben, Schläge mit Hand und Ochsenziemer. Auerswald habe 1943 einen alten angeschossenen Polen erschossen, drei Russen seien 1944 auf Befehl Auerswalds gehängt worden. Auch ein Pole und ein polnischer Pfarrer seien erhängt bzw. erschossen worden. Kauffeld schlug einem Lagerschneider mit einer Eisenstange den Kopf auf, Fusten habe viele Häftlinge gemeldet, die dann geschlagen wurden. An einem Sonntag 1944 starb ein Häftling in Block I an den Mißhandlungen von Janson und Auerswald. OTTO schlug mit der Hand und einer Hundepeitsche.
Persons keywordHeess, Willi Auerswald, Janson, Fusten, Kauffeld, Wilhelm Kuhnke
SubjectMord, Misshandlung, Prügelstrafe, Lebensbedingungen, Sanitäter
LevelItem