U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-14, Aussage von Hans Vey im Fall Ricken, 3.7.1952, S. 25636-25639
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-14, Aussage von Hans Vey im Fall Ricken, 3.7.1952, S. 25636-25639
ReferenceDMP.000-50-5-14.25636
Content descriptionSeite: 25636-25639, Vey sagt in Nürnberg für Paul Ricken aus. Vey war in Mauthausen, unter anderem im Revier tätig, danach im Wiener Graben und später im Erkennungsdienst. Dort war er Ricken unterstellt. Die weiteren Häftlinge dort waren Grabowski und zwei Spanier. Ricken gab ihnen Extranahrungsrationen, Ricken gab Vey sogar die Chance, seinen Personalakt zu sehen. Ricken hat ihm das Leben gerettet, sagt Vey. Ricken hatte mehr Sinn für Kunst als für seine anderen SS-Kameraden. Von Posern hatte einen schlechten Ruf und spielte eine dunkle Rolle im Lager, sagt Vey weiter. Bei manchen Todesfällen wusste man nicht genau, was der Grund des Todes gewesen sein könnte. Doch der Erkennungsdinest machte einfach die Fotos, fünf Abzüge gingen an das RSHA. Ricken machte das Foto, Grabowski entwickelte es und Vey schrieb die Texte drauf. Auf den Tatortfots war immer der selbe Felsen als Todesort, denn, so Vey, es seien soviele Häftlingen im Wiener Graben hinuntergestürzt oder gestoßen worden, dass es ohnehin keinen Unterschied gemacht habe, auf welchem Felsen sie starben. Deshalb wurdem nach Berlin immer dasselbe Foto geschickt.
Persons keyword Paul Heinrich Friedrich Wilhelm Ricken, Hans Vey, Hans von Posern, Grabowski
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