U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-20, Eidesstattliche Erklärung, Quirin Flaucher, S. 8800-8801
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-20, Eidesstattliche Erklärung, Quirin Flaucher, S. 8800-8801
ReferenceDMP.000-50-5-20.8800
Content descriptionSeite: 8800-8801, Der ehemalige Häftling Quirin Flaucher gibt in seiner eidesstattlichen Erklärung vom 10. Juni 1948 folgendes an: Er sei zwischen 29.6. 1942 und Mai 1945 Häftling im KZ Mauthausen gewesen. Dort habe er den ehemaligen Unterscharführer Albert Zeitraeg persönlich kennengelernt, da er - Flaucher - mit einem Häftling aus dem Hühnerstall auf einem Block zusammenlag. Er wisse, so Flaucher, dass Zeitraeg von Frühkahr bis Ende Dezember 1942 ständiger Kommandoführer des Hühner- und Schweinestalles gewesen und im Dezember 1942 durch den damaligen Schutzhaftlagerführer Bachmayer nach einem heftigen Zusammenstoß in ein Außenlager versetzt worden sei. Die Belastungen, wonach Zeitraeg in der Strafkompanie im Steinbruch "Wiener Graben" Häftlinge misshandelt und erschossen habe, sei - so Flaucher - nicht richtig. Da er vom ersten Tag seiner Inhaftierung als Steineträger im Steinbruch "Wiener Graben" gewesen sei, habe er auch alle Block- und Kommandoführer gekannt - Zeitraeg sei mit Sicherheit nicht dabei gewesen. Weiters könne er berichten, dass Von Posern bereits im Lager Mauthausen bei allen Häftlingen sehr unbeliebt und als Denunziant bekannt gewesen sei.
Persons keywordAlbert Zeitraeg, Quirin Flaucher, Hans von Posern
SubjectStall, Versetzung, Steinbruch, Strafkommando
LevelItem