U.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-32, Trial Transkript, S. 39799-39808
TitleU.S. Army Kriegsverbrecherprozesse zum KZ-Komplex Mauthausen/Gusen am Militärgericht Dachau: Case 000-50-5-32, Trial Transkript, S. 39799-39808
ReferenceDMP.000-50-5-32.39799
Content descriptionSeite: 39799-39808, Kamienski ist Zeuge der Anklage, er ist Medizinstudent, 27 Jahre alt und Pole, er lebt in Augsburg. Er war Häftling in Dachau und Gusen I. In Gusen war er von 6.6.1940 bis 9.2.1943. Kamienski erkennt bis auf Voigt alle Angeklagten mit Namen, er sagt zu Schroegler aus, dass dieser 1942 Blockältester in Block 32 war - dem Invalidenblock. In diesem Block starben 1942 6000 Häftlinge, sagt Kamienski. Im Jänner oder FEbruar 1942 schüttete Schroegler vor diesem Block kaltes WAsser auf rund 10 Häftlinge, die dort nackt standen. Als sie daraufhin kollabierten, sprang ihnen Schroegler auf die Brust. Solche Vorfälle gab es öfters, sagt Kamienski. Im Juni 1942 sah Kamienski eine Gruppe von 60 bis 70 Häftlingen, die von den SSUnterscharführern Brust und Grill sowie von Schroegler zum Baderaum geleitet wurden. Auch Wirth war in die Mißhandlung von Häftlingen verstrickt, Kamienski kennt ihn seit 1941. Auch er selbst wurde von Wirth beim STeinbruch Kastenhofen geschlagen. Als einmal einige Häftlinge Kartoffeln stahlen, brachte sie Wirth zum Kommandoführer SS-Unterscharführer Peist. Dieser steckte sie in die Strafkompanie. SChroegler hatte um 1941 Typhus, sagt Kamienski.
Persons keywordBrust, Wilhelm Karl (Willi) Grill, Wirth, Johann Kamienski, Schroegler
SubjectTotbadeaktion
LevelItem