Die Kinder von Izieu
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Anfang 1943 gründen Sabine und Miron Zlatin in der südfranzösischen Gemeinde Izieu im Departement Ain in der besetzten italienischen Zone ein Waisenhaus – das Maison d’Izieu –, um jüdische Kinder aufzunehmen und zu schützen. Nach der Kapitulation Italiens am 8. September 1943 marschiert die Wehrmacht in Südostfrankreich ein.
Unmittelbar beginnt eine verschärfte Verfolgung der jüdischen Bevölkerung, mit Verhaftungen in Chambéry und Umgebung und mit der Ablösung des Unterpräfekten von Belley, dem Beschützer des Waisenhauses. Am 6. April 1944 erreichen Wehrmachtsangehörige in Begleitung von drei Gestapo-Offizieren das Maison d’Izieu, die anwesenden 44 Kinder und sieben jüdischen Erwachsenen werden verhaftet und abgeführt. Nur Léon Reifman gelingt mit einem Sprung aus dem Fenster die Flucht. Die Perticoz, eine Bauernfamilie in der Nachbarschaft, verstecken ihn … Sie verstehen nicht: Warum werden Kinder so brutal angegriffen? Wer hat Klaus Barbie und seine Handlanger auf dieses friedliche Waisenhaus aufmerksam gemacht? Gibt es vielleicht eine Denunziation?
Die Kinder und ihre Betreuer werden nach Lyon und dann nach Drancy gebracht, bevor sie nach Auschwitz deportiert und ermordet werden
Accession numberII.D.1291
TitleDie Kinder von Izieu
Place of publication[S.l.]
PublisherBahoe Books
Year of publication2025
Pagination160 Seiten
ISBN978-3-903478-47-33-903478-47-4
SubjectGraphic Novel, Kinderheim, Klaus Barbie, Wehrmacht, jüdische Kinder, Gestapo
Geographical keywordSüdfrankreich, Chambery, Drancy, Auschwitz / Konzentrationslager
