Lagerʹ smerti Osvencim : živye svidetelʹstva Belarusi
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Unter den Forschern, die sich mit bestimmten Problemfeldern auseinandersetzen, lenkt A. G. Vankevich die Aufmerksamkeit auf das Vernichtungslager Trostenets.²⁸ Allerdings fehlte es den Darstellungen an einer Personifizierung und einem umfassenden Verständnis des Besatzungssystems und seiner Folgen. In der zweiten Phase – im Rahmen der neuen Unabhängigkeitsperiode der Republik (1990–2011) – entstanden Forschungsfelder, in denen das Gebiet und die Bevölkerung von Belarus Gegenstand deutscher Besatzungspolitik wurden. In seiner Dissertation „Nazi-Lager auf dem Gebiet von Belarus während des Großen Vaterländischen Krieges von 1941–1944“ konnte festgestellt werden, dass auf dem Gebiet von Belarus sieben Armee-Sammelstellen für Kriegsgefangene in 23 Siedlungen, 15 Dulags (in 33 Siedlungen), 16 Stalags, ein Oflag, 95 Außenlager für Kriegsgefangene an Bahnhöfen sowie Arbeitstrupps von Kriegsgefangenen an Arbeitsstätten existierten. Bereits Anfang 1941 plante das Oberkommando der Wehrmacht in seinen Beschlüssen die Massenvernichtung sowjetischer Soldaten in Gefangenschaft. Eine Analyse der organisatorischen Vorbereitungen zur Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener, insbesondere im Winter 1941/42, zeigte, dass dieses Phänomen nicht auf Fehler in der militärischen Planung, sondern auf eine bewusste und konsequente nationalsozialistische Politik zurückzuführen war. Auf Grundlage des vorgelegten Materials untersuchte M. Ya. Syavonyako ermittelt auch die Zahl der Getöteten: 1,4 Millionen Zivilisten, davon etwa 700.000 in Lagern.<sup>2,9</sup> Eine weitere Dissertation des jungen Historikers E. A. Greben thematisierte die Zwangsarbeit der belarussischen Bevölkerung im wissenschaftlichen Kontext.<sup>3,0</sup> In B. P. Shermans Werk „… und das Land entsetzte sich“ findet sich eine detaillierte Beschreibung des Kriegsgefangenenlagers Lesnyansky bei Baranovichi.<sup>3,1</sup> Die Geschichte des Vernichtungslagers Ozarichi wird in den Werken von A. P. Shkuran und M. E. Sinkevich<sup>3,2</sup> sowie in R. A. Chernoglazovas „Stalag-352“<sup>3,3</sup> behandelt. Hervorzuheben ist, dass erst in den 1990er Jahren, infolge politischer Veränderungen im öffentlichen Leben, …
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Accession number7.3.1.0087.ukra
TitleLagerʹ smerti Osvencim : živye svidetelʹstva Belarusi
Author
Place of publicationMinsk
PublisherLitaratura i Mastactva
Year of publication2012
Pagination399, [48] S.
ISBN978-985-556-008-2
SubjectZwangsarbeit, Gestapo, Konzentrationslager, Erinnerungsberichte von Häftlingen, Auschwitz Häftlinge, Biografien der Überlebenden, Ghetto
Geographical keywordAuschwitz / Konzentrationslager, Mauthausen / Konzentrationslager, Gusen / Konzentrationslager, Belarus
Persons keyword Nikolaj Markewitsch